| zurück |
| Die „Variante Bassa“ wurde Plöderls Verhängnis (2005-05-31) |
| Ein doppelter Überschlag beendet vorzeitig eine tolle Vorstellung Plöderls: Die „Variante Bassa“ wurde Plöderls Verhängnis In Imola haben alle Kurven Namen. Die berühmteste ist die „Tamburello“ nach Start und Ziel. Weil in dieser Senna sein Leben ließ, aber auch Gerhard Berger fast verbrannt wäre. Dann folgt die „Villneuve“, schließlich die Spitzkehre „Tosa“ (aus der unsere Pulk-Fotos stammen). Nach einem langen Bergaufstück folgt die „Pratella“, dann die „Aqua Minerale“, schließlich die „Vriante Alta) (aus der jene Bilder stammen, auf denen das linke Vorderrad abhebt). Nach der Bergabpassage kommt die Doppelkurve „Rivazza“ und knapp vor Start-Ziel ein kleiner „Schlankler“, die für Plöderl so entscheidend gewordene „Variante Alta“. Nachdem der Österreicher – wieder einmal – einen sensationellen Start hinlegte und bis zur Tosa bereits vier vor ihm Gestartete den Auspuff gezeigt hatte, schloss er in den folgenden vier, fünf Runden auf eine Kampftruppe auf, bei der sich u.a. der Italiener Larini (Alfa), Mastretta (Seat), der Finne Makela und der Deutsche Jäger im Werks-Ford gegenseitig im Wege standen. Gleichzeitig hatten vier weitere direkte Konkurrenten Plöderls (aus dem Lager der Privatfahrer) bereits Bekanntschaft mit der Botanik gemacht, sodass der Österreicher, als er in Runde acht Richtung Start-Ziel schoss, bereits auf einem Punkterang lag (wie Fotos beweisen können), passierte das Unvermeidliche. Plöderl : „Ich kam dort auf die Kerbs, der Focus hob ab – was er, wie die Plöderl-Trainingsfotos vom Tag zuvor beweisen, immer tat – kam allerdings nicht optimal auf, sondern leicht quer, dann wollte ich das Auto stabilisieren, aber neuerlich brach das Auto hinten aus, bäumte sich seitlich auf und was folgte, war der gigantische Überschlag !“ Fazit : Fahrer unverletzt, Ego angekratzt, Ford Focus Totalschaden ! Wie soll’s weitergehen, war nun für die Mannschaft von Rainer Stiefel die berechtigte Frage, angesichts der Tatsache, dass in Magny Cours Diefenbacher und nun Plöderl jeweils einen Schrotthaufen hinterließen. Mitte Juni wird die PS-Mannschaft rund um Hauptsponsor IPZ-Boss Alfred Zechmeister Klartext sprechen : „“Wir planten mit Plöderl langfristig. Das heißt, generell wollen wir weitermachen. Ob wir allerdings auch in Zukunft mit Ford Focus fahren, ob wir längerfristig in der WTCC bleiben, das alles wird zusammen mit unseren Unternehmens-Marketing-Plänen koordiniert werden müssen !“ |
|
|
| Redakteur: Claus-Peter Pozdnik |
| zurück |