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„PLÖDERL in SENF“   (2005-08-08)
DPM-Lauf auf dem Euro-Speedway Lausitzring am Wochenende

Wäre ein Rundstrecken-Rennen eine gastronomische Angelegenheit, die Hauptspeise des Sonntag-Menüs am kommenden Wochenende würde heißen

“Plöderl in Senf“!

Einerseits weil der 33jährige oberösterreichische Tourenwagen-Rennfahrer aus Schlüsselberg „scharf wie Dijon-Senf“ auf seinen zweiten Laufsieg in diesem Jahr bei der „Deutschen Produktionswagen Meisterschaft“ (DPM) ist und andererseits, weil der ultraschnelle Lausitzring im Umfeld der Stadt „Senftenberg“ liegt, die – im Umgangston – abgekürzt, als „Senf“ ausgesprochen wird.

Kriterium vor Ort ist die ultraschnelle Start-Ziel-Gerade, die voraussetzt, dass das Fahrwerk des Autos eine optimale Reifen-Traktion erbringt. Detto in den vielen schnellen Kurven, die einen „optimalen Gummi-Gripp“ benötigen.
Plöderl: „Ist das Fahrwerk nicht optimal, verliert man pro Runde auf der Lausitz nicht Zehntelsekunden, sondern gleich drei, vier volle Sekunden!“

Auf der Start-Ziel-Geraden pilotieren die Cracks Top-Speed bis zu 240 km/h!
Im Training vor rund einem Monat (bei Sonnenschein) war – bei Anteilnahme der derzeit vier besten DPM-Piloten – Plöderl knapp der Schnellste. Daher lautet das Motto des IPZ-Piloten nach etlichen Rängen auf dem Stockerl auch: „Es wird endlich wieder Zeit für den größten Pokal!“
 
Redakteur: Claus-Peter Pozdnik
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