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| “Pechvogel” Plöderl als großer Nutznießer in Lausitz: (2005-08-15) |
| Österr. Ford-Focus-Pilot einmal Zweiter und dann kalt „abgeschossen“ Sascha Plöderl hatte auf dem Eurospeedway Lausitz („Lausitzring“) in der Nähe von Cottbus eine Sternstunde : In allen drei Trainings-Sitzungen am Samstag war der Schlüsselberger jeweils Zweiter hinter dem bereits feststehenden Sieger der Deutschen Produktionswagen Meisterschaft, dem Schweizer Mathias Schläppi, und auch am Sonntag im ersten Rennen sicherte sich der IPZ-Racer klar den zweiten Rang hinter Freund Schläppi. Damit war Plöderl seinem Ziel, durch konstante „Stockerl-Platzierungen“ noch Dritter im Deutschen Championat zu werden, obwohl er fünf Wertungsdurchgänge zu Beginn der Saison durch seine kurzes WM-Engagement auslassen musste, einen Schritt näher gekommen. 25 Minuten nach dem ersten Rennen folgte der zweite DPM-Wertungsdurchgang in Lausitz. Trotz miserablem Start konnte sich der Schlüsselberger bis auf Rang drei wieder vorkämpfen, als ihn eine Runde vor Schluss von hinten der Deutsche Bastuck rammte und ins Kiesbett drängte. Endstation für Plöderl im Schotterbett. Nach der Zieldurchfahrt wurde der Deutsche Bastuk (MG), Plöderls Hauptkonkurrent für Rang drei in der Meisterschaft, aufgrund der TV-Aufzeichnung von der Motorsport-Behörde disqualifiziert. Plöderl, aufgrund der zurück gelegten Distanz noch als Fünfter gewertet. Plöderl: „Glück im Unglück für mich: Denn dadurch bin ich punktemässig bis auf einen Punkt an Bastuk herangekommen. Hätte mich der Deutsche nicht gerammt, hätte er nur einen Zähler weniger als ich erhalten und ich läge noch vier Zähler hinter ihm!“ Das Finale in der DPM im Rahmen der BERU TOP 10 Serie findet in Oschersleben (7./8./9. Oktober) statt. |
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| Redakteur: Claus-Peter Pozdnik |
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