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| PLÖDERL HAT’S GESCHAFFT : (2005-10-10) |
| DRITTER IN DER DEUTSCHEN MEISTERSCHAFT “Das Glück kam beim Finale zu mir zurück !“ „All das Pech, das das ganze laufende Jahr nicht von der Seite meines Teams wich, war beim Saisonfinale in Oschersleben plötzlich in Glück umgewandelt“ beurteilte ein total verschwitzter Sascha Plöderl im Ziel des zweiten und allerletzten Rennens der laufenden Saison zur „Deutschen Produktionswagen Meisterschaft“ noch völlig ungläubig gestern, Sonntag Abend, als ihm Sponsor Alfred Zechmeister von „IPZ“ und Teamchef Rainer Stiefel vom „RS line – IPZ Racing Team“ überschwänglich zu Rang fünf im „Horrorlauf“ gratulierten. Plöderl selbst vermeinte, als Siebenter die Ziellinie gekreuzt und damit all seine Hoffnungen auf den dritten Meisterschaftsrang begraben zu haben. |
| Aber ........ |
| zwei Sekunden bevor der bereits zuvor feststehende Gesamtsieger der Serie, der Schweizer Mathias Schläppi und der DPM-Zweiter Wolfgang Treml gleichauf durch das Ziel vor Plöderl geschossen wären, touchierte der Schweizer MG-Recke den Ford-Piloten, wobei beide von der Piste flogen. Plöderl, der eine Stunden zuvor mit Rang zwei im Ergebnis des ersten Laufes bereits Dritter in der Meisterschaft war, hatte in der Einführungsrunde zum zweiten Wertungsdurchgang einen irreparablen Schaden an der Kupplung : „Ich rollte gerade noch in die Box, da allerdings durfte ich nicht mehr weg und musste das Rennen aus der Box starten, als alle anderen 30 Konkurrenten bereits auf und davon waren.“ Trotz maroder Kupplung begann Plöderl mit der verrückten Aufholjagd („Aufgeben tut man höchstens einen Brief, nie jedoch ein Rennen !“) und landete vorerst auf Rang sieben. Durch die Karambolage der beiden Mitbewerber gewann der Oberösterreicher jene zwei Plätze, die ihn letztendlich zusammen mit dem Deutschen Rainer Bastuk punktegleich im Meisterschafts-Endklassement aufscheinen ließen. Das Regelwerk zu dieser Meisterschaft sieht allerdings vor, dass bei Punktegleichheit jenem Fahrer die bessere Endplatzierung zugerechnet wird, der das bessere Einzelresultat aufweisen kann. Plöderl : „Mein Glück, das ich das war mit meinem Sieg in Assen !“ Plöderl vergisst dabei zu erwähnen, dass er am Beginn der Saison fünf Wertungsläufe nicht gefahren ist, weil er erst Mitte der Saison in die Deutsche Meisterschaft eintrat. “Ende gut – Alles gut“, oder „Der lachende Dritte“ wären nun die Schlagzeilen am Ende der Saison, die mit einem Ford Focus-Totalschaden bei der WM sehr spektakulär begonnen hatte. |
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| Redakteur: Claus-Peter Pozdnik |
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