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WIE GEHT’S WEITER MIT SASCHA?   (2006-08-07)
“Wie geht’s weiter ?“, wird Sascha Plöderl und sein Intimus C.P.Pozdnik täglich „gelöchert“, nachdem das Projekt „Rallyesport“ des IPZ-Teams rund um Perg zur Sensation der Austrian Rallye Challenge 2006 geworden war.

Natürlich hat Racer Sascha Blut geleckt, umso mehr, als er fest zu der Meinung steht, dass das „Können hinter dem Volant eines Rallye-Boliden ungleich größer sein muss, als jenes hinter einem Racing-Vehikel, bei gleicher Leistungsausbeute“. Saschas Pressechef „Pozblitz“ brachte es einfach auf einen Nenner : „Wenn ein Rundstreckenstaatsmeister aufgeigt, so ist das zweidimensional, wenn dies ein Rallyecrack macht, dann vierdimensional !“

Plöderl: „Ganz davon abgesehen, dass es eine Weile dauert, um sich als Fahrer umzustellen. Denn als one-man-show im Honda Civic, oder im Clio RS, bzw. im WTCC-Focus war ich auf meine eigenen Reflexe eingestellt, ich fuhr so schnell, wie ich mich traute und so riskant, als ich Situationen rechtzeitig erblicken konnte. Im Rallye-Auto bist du fast 100 %ig auf die Aussagen Deines Kopiloten angewiesen. Du wetzt also mit einem Affenzahl auf eine unübersichtliche Kurve zu, von der Du nicht weißt, was dahinter ist. Der Co sagt Dir schlicht und gelassen bei 140, 150 km/h „4.Gang voll, rechts cutten“ und da muss man das Herz haben, im Blindflug mit 140, 150 km/h ins Unbekannte nach rechts zu brettern!“

Aber weil’s dem Sascha so taugte, er viel Lob aus der Szene erhielt und das Fahren auf Asphalt, Eis, Schlamm, Schotter, bei Sonnenschein, Regen und Schneefall „oberaffengeil“ empfindet, wird der Schlüsselberger heuer noch einmal ein Rallye-Gastspiel zelebrieren.

In der heimischen Rallye-Staatsmeisterschaft, also mit der „Chefpartie“ mit Baumschlager, Mörtl, Gassner und Co, stehen noch drei Rallyes zu Buch : Die „BP Ultimate“ (7. – 9. September), die „ARBÖ-Steiermark“ (29./30. September) und die „OMV Waldviertel“ (26. – 28. Oktober). In der Austrian Rallye-Challenge sind es drei Meetings: nach der im Bayern stattfindenden „ADAC Niederbayern“ (zwischen Bad Füssing und Passau) am 1./2. September wird noch die „Herbst Leiben“ in NÖ (6. – 7. Oktober) und die „OMV Waldviertel“ ausgefahren.

Plöderl: „Ich werde mir zunächst die „ARBÖ“ rund um Admont betrachten, weil es dort Schotter gibt. Fahren werde ich allerdings voraussichtlich das heimische Saisonfinale rund um Waidhofen a.d. Thaya im Rahmen der „Challenge“. Das ist auch eine Schotter-Rallye. Auf diesem Untergrund bin ich ja noch nie gefahren, wäre also wieder eine Premiere für mich.“ Neuerlich will Plöderl im Ex-Mitsubishi-Evo III von Franz Sonnleitner sitzen. Sein Bewerber wird erneut der TRT – Verein für Motorsport und Freizeit aus Tragwein sein. Wer allerdings Plöderl den „Blindflug bei 150 km/h ansagt, ist noch ungewiss, da sein Kopilot Mario Fahrnberger aus NÖ, also der „gute Geist von der IPZ-Mühlviertel-Rallye“ ja bekanntlich üblicherweise der „Einsager“ von Franz Sonnleitner ist, und der fährt in Waidhofen die OMV in der „Chefpartie“.
Fahrnberger  + Plöderl
Redakteur: Claus-Peter Pozdnik
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