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Die große Liebe hat Start-Nr. 44   (2006-10-22)
SASCHA PLÖDERLS erster Rallye-Einsatz im Rahmen der „Österr. Rallye – Staatsmeisterschaft“, die bevorstehende OMV – WALDVIERTEL – RALLYE, ist seine „neue große Liebe“ als Motorsportler:

Der 33jährige Hausruckviertler bezeichnete nach seiner Rallye-Premiere diese Motorsportart als „vierdimensional“ im Verhältnis zum Rundstreckenrennsport !

“Als Pilot, der sich auf seine Sicht und seine Erinnerung bei einem Rennen, das ja bekanntlich stets im Oval abgeht, rückbesinnt, musst du nur deinen eigenen Erfahrungen und dem dir zur Verfügung stehenden Sichtfeld agieren. Erst seit ich in Erfahrung gebracht haben, was es bedeutet, nenne ich den Rundstreckensport ZWEIDIMENSIONAL !

Beim Rallyesport muss man als gestandener Bleifuß lernen, der Ansage deines Kopiloten 100 %ig Vertrauen zu schenken. Das dauert schon einige Zeit und bei mir war’s dann nach dem kurzen Training und der ersten vollen Runde bei der IPZ-Mühlviertel-Rallye im Rahmen der zweiten Runde soweit, dass ich erst zu diesem Zeitpunkt voll auf die Ansage meines Kopiloten reagierte. Letztendlich haben wir in der zweiten Runde dieser Rallye unsere SP-Zeiten wesentlich verbessert!“

Nun steht das Problem an, erstmals nicht auf Plöderls gewohntem Terrain, also Asphalt Gas zu geben, sondern auf hartem Schotter, bzw. in der Früh auch noch auf diversen eisigen Stellen. Plöderls Training bisher : eher minimal !
Plöderl : „Aber in den nächsten Tagen werde ich mich daran gewöhnen, was das Auto bei Schotter so macht !

Freude kam bei Plöderl im Rahmen der off. Linzer OMV-Pressekonferenz auf, als er hörte, dass er die Start-Nummer „44“ erhielt, eine Nummer, die ihn ans Ende des ersten Drittels der Teilnehmer spült.
Plöderl: „Ich bin mir der mir gestellten Aufgabe bewusst, dass ich da nicht zum „Bremsklotz“ für eventuell schnellere Konkurrenten werde und werde bei der erstbesten Möglichkeit auch Platz machen. Aber, wer weiß, vielleicht bringt mir meine Startnummer Glück?“

Plöderls Ziel im Waldviertel ist das Ziel!
“Ins Ziel zu kommen, ist bei einer Premiere auf Schotter und bei einer Premiere mit einem neuen Kopiloten sicherlich ein echtes Kriterium. Ich werde daher am ersten Tag versuchen auf der Strecke zu bleiben, auch wenn ich mit meinen SP-Zeiten möglicherweise nicht zufrieden bin. Am zweiten Tag, wenn also das feeling mit dem Auto auf Schotter ins Gespür geht, werde ich sicherlich zulegen. Mal schau’n, was dabei rauskommt.“

Dass Plöderl / Katzensteiners Mitsubishi EVO III sicherlich eine hervorragende Betreuung genießt, verdankt der Oberösterreicher seinem derzeitigen Vorbild:

Dieses ist der Niederösterreicher FRANZ SONNLEITNER
vom TRT Motorsport, einer der besten und schnellsten Leute. Anno 2005 gewannen Sonnleitner / Fahrnberger die Austrian Rallye Challenge, heuer bei den ersten Rallyes war Sonnleitner mit seinem EVO III – übrigens jenes Auto, mit dem nun Plöderl / Katzensteiner unterwegs sind – stets hinter Mörtl und Gassner der schnellste Mann zwischen Boden- und Neusiedlersee.

Sonnleitner zog sich (vorerst) vom off. Rallye-Einsatz als Pilot zurück und wird auch im kommenden Jahr Plöderl betreuen.


Pressekonferenz 20.10.2006


© 2010 IPZ Racing Team

Sascha mit EVO III u. Startnummer 44
Redakteur: Claus-Peter Pozdnik
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