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Erste Austro-Meister-Punkte !   (2006-10-29)
Geschafft ! Bei der Champions-Premiere ohne Schäden im Ziel !
Erste Austro-Meister-Punkte !

Sascha Plöderl (33) hat mit seinem neuen Kopiloten Severin Katzensteiner und dem ältesten Rallye-Auto des Feldes (der Mitsubishi EVO III ist über 10 Jahre alt) sein großes Ziel erreicht :

Bei seiner Rallye-Champions-Premiere zum heimischen Motorsportsaison-Ende, erstmals auf Schotter & Asphalt, erstmals mit neuer Technik „Linksbremsen“ und erstmals mit mehr als drei Dutzend ausländischen Rallye-Top-Cracks als Gegner, kam der gebürtige 33jähjrige Schlüsselberger Ex-Rennfahrer nach insgesamt zwei Tagen Rallyefahren, 14 Sonderprüfungen, 2 Superstages, 190,42 Kilometer Sonder- und 571,59 Kilometer Gesamtlänge mit dem respektiv größten Schotteranteil aller in Österreich durchgeführten Rallyes, überrascht und erfreut ins Ziel !

Plöderl : „Angesichts des hohen Ziels, das ich mir bei der schwierigsten Rallye in Österreich gesteckt habe, und das ich auch zusammen mit meinem Kopiloten erreicht habe, bin ich euphorisch-glücklich, ohne Unfall, nur mit zwei kleinen „Ausritten“, im Ziel gelandet zu sein. In Erinnerung an frühere Zeiten, als ich auf dem Hungaroring mein erstes Autorennen gewonnen habe, ist meine Ankunft hier im Waldviertel vor einer Rekordmenge von Zuschauern sportlich weit höher zu bewerten.
Letztlich bin ich erst zwei Tage vor der Rallye wirklich erstmals mit einem derartigen Auto schnell auf Schotter unterwegs gewesen. Zweitens habe ich erst zwei Tage vor dem Start überhaupt das berühmt-berüchtigte „Linksbremsen“ auf Rollsplitt gelernt, wo man mit dem Gasfuß voll am Pedal stehen bleibt und das Auto mittels Kupplungsfuß durch Tritt aufs Bremspedal durch die Kurve manövriert. Rallyefahren ist einfach 100 Prozent mehr geil, als auf dem Rundkurs zu bolzen !“

IPZ-Racing-Star Sascha Plöderl, der hier im Waldviertel für den TRT – Verein für Motorsport und Freizeit gestartet ist, war sich auch klar, dass der schnelle Wechsel des Kopiloten nicht der Wahrheit letzter Schluss ist : „Wir hatten bei der Aufzeichnung der Sonderprüfungen noch nicht die 100 %ige Übereinstimmung. Ich benötige viele Informationen, die mein Kopilot bei 160, 170 km/h, links-rechts, Sprung usw. imstande ist, exakt abzulesen. Da klappt’s noch nicht so, dass wir optimal unterwegs sind. Aber nach drei, vier Rallyes dürfte sich das geben, dann legen wir sicher noch 10 Prozent zu, werden also sicher mit gleichem Auto noch schneller !!“ Jedoch muss ich sagen, daß ich mit Severin einen Top Mann an meiner Seite hatte der mich pushte und bremste, wo es nötig war.
ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle, daß Katzensteiner so schnell eingesprungen ist!!!!!

Mit neuen Sponsoren, vor allem jedoch mit Plöderls großem Mäzen Dir. Alfred Zechmeister von der IPZ Group, sowie einigen neuen Sponsoren (auch aus Bayern !!) wird zusammen mit dem Austrian-Rallye-Challenge- Champion von 2005, Franz Sonnleitner als Technik-Chef des Teams, derzeit ein „Paket für 2007“ geschnürt, das vorsieht, Plöderl und seine Crew nicht nur zwischen Boden- und Neusiedlersee bewundern zu können, sondern auch teilweise im Ausland.

Plöderl : „Wer so wie ich, pudelnackert ins eiskalte Wasser gesprungen ist und über 14 Sonderprüfungen fuhr, als ob ihm das Wasser bis zum Hals gestanden wäre, der soll sich ruhige auch im Ausland versuchen !“
Sascha Plöderl
Redakteur: Claus-Peter Pozdnik
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