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| Plöderl als „Hans im Glück“ (2007-07-29) |
| “Ganz so einfach, wie’s auf den Sonderprüfungen für die rund 30.000 Zuschauer aussah, war mein zweiter ARC-Gesamtrang bei dieser mywave-Mühlviertel-Rallye 2007 nicht“, resümierte Sascha Plöderl nach einer fast total durchzechten Nacht mit seinem Grabner-Team am Sonntag Mittag. Denn Sascha Plöderl war bei der 6. Rallye seines Lebens (1. : IPZ-Mühlviertel-Rallye 2006/ 2.: OMV-Waldviertel-Rallye 2006 / 3.: Triestingtal- Rallye 2007 / 4.: Eurostroj-Rallye 2007 / 5.: Althofen-Rallye 2007 / 6.: mywave-Mühlviertel-Rallye 2007) so etwas, wie der „Hans im Glück“ ! Plöderl : „So viel Routine habe ich nach so kurzer Zeit im Rallyeauto-Cockpit noch nicht, dass mir nicht immer wieder ein Fehler passiert . Und auch bei der Mühlviertel-Rallye gab es einen nachhaltigen Kontakt mit der Botanik, denn ich flog aus einer Kurve raus und rutschte mit dem Auto eine zwei Meter hoch und steil abfallende Böschung seitlich runter. Im ersten Moment dachte ich, das das jetzt das Ende wäre, aber das Auto verfing sich glücklicher Weise nicht und ich rutschte anschließend rund 100 Meter durch ein Kleefeld. Dann sah ich eine Möglichkeit weiter unten wieder auf die Rallyestrecke zu kommen. Verlustzeit ? Na, sicherlich 30 – 40 Sekunden !“ Doch das war nicht die einzige Glücks-Phase für Saschas Titel-Triumph, denn seine beiden härtesten Widersacher um den vakanten Titel, Vorjahres-Meister Wolfgang Schmollngruber mit seinem Gruppe-A-Renault Megane und Mitsubishi EVO III-Kollege Markus Huber, beide vom Veranstalter-Club TRT, hatten bekanntlich auch nicht das Glück auf ihrer Seite und fielen während des Bewerbs wegen technischer Probleme aus. Plöderl, ehrlich am Tag nach der Sieger-Zeremonie : „Im Rückblick war das Feiern im Festzelt, die vielen Glückwünsche entgegen zu nehmen, den Leute zu erzählen, wie’s wirklich war, anstrengender als auf den sieben Sonderprüfungen möglichst keine Fehler zu machen !“ |
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| Redakteur: Claus-Peter Pozdnik |
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