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ARC-Punktevergabe verwirrend   (2007-07-30)
Komplizierte „Verrechnung“ gibt auch „Underdogs“ Chancen

Recht verwirrend – so ist der Tenor der e-mails an das IPZ-Racing/ Rallye-Team –
Ist für einen nicht unbeträchtlichen Teil der IPZ-homepage-Besucher die Punktevergabe bei der AUSTRIAN RALLYE CHALLENGE.
Denn – ganz im Gegensatz zur Österr. Rallye – Staatsmeisterschaft – bei der stets „volle“ Punkte vergeben werden (z.B. 20 – 15 – 12 – 10 usw.) erhalten bei der ARC Plöderl & Konsorten , je nach Leistung, 28,80 oder 0,50 Punkte.

Während also bei der „ÖM“ zumeist nicht nur der beste Pilot, sondern auch das beste, bzw. auch teuerste Fahrzeugmaterial in der höchsten Kubatur-Klasse „den Vogel abschießt“ und in Folge auch die meisten Punkte für das Championat erhält, wird bei der ARC auch den „Kleinen“ Rechnung getragen. In der Form, dass auch Teams mit einem 2.0-Liter Saugmotor maximale Punkte erreichen können. Detto auch Gasgeber, die einem 1.600 ccm-Vehikel ihr Vertrauen schenken. Und auch das zumeist zu Gunsten der Allrad-Fahrzeuge ausgehende Duell mit den sich konventionell (Front- oder Heckantrieb) fortbewegenden Boliden, ist bei der ARC nivelliert !

Beispiel gefällig ?

Nun, abgesehen von der Tatsache, dass bei der ARC-Punktevergaben diverse Boliden, die zumeist in der ÖM den Punkte-Rahm abschöpfen, gar nicht zum Zug kommen (weil übertechnisiert), haben bei der mywave-Mühlviertel-Rallye z.B. die in Front der Wertung liegenden Teams, wie Gassner/ Thannhäuser, oder die zweitplatzierten Haneder / Fröhlich ebenso keine ARC-Punkte ausgefasst, wie die Vierten (Sonnleitner/ Fahrnberger), die Fünften (Tazreiter / Oismüller) und weitere Primgeiger.

Punkte erhielten jedoch das Team mit dem derzeit „zweitschnellsten Gasauto Österreichs“, Danzinger / Schirnhofer (Golf KitCar) als Winner des ARC-Laufs, der drittplatzierte Plödertl mit seinem neuen Ko Bernhard Ettel im 12 Jahre alten Allrad-Mitsubishi III und der ARC-Zweite Patrick Breiteneder mit seinem Gruppe-A-Seat Ibiza KitCar.

Wohl wird bei der Punktevergabe auch der Rang im Gesamtklassement einbezogen, jedoch mit der Platzierung in der jeweiligen Klasse. Ist also eine Kubatur- oder Divisionsklasse stark belegt, gibt es eine höhere Punkteanzahl, als ein gleicher Rang in einer schwach besetzten Klasse.

Das Ranking in der Punktevergabe in Perg lautete hinsichtlich der Austrian-Rallye-Challenge, wie folgt (in Klammer hinter dem Namen der Rang im Gesamtfeld) :

30,20 Punkte Hannes Danzinger (3.)
28,80 Punkte Sascha Plöderl (11.)
28,60 Punkte Dominik Hartl (17.)
28,40 Punkte Patrick Breiteneder (8.)
27,80 Punkte Oskar Hebenstreit (18.)
27,78 Punkte Christoph Klausner (14.)

Ins Ziel der Wertung kamen 66 von 105 gestarteten Teams.

Aufgrund dieser Punkte-Mathematik führt nun in der ARC vor dem aller letzten Lauf Anfang Oktober in Leiben / NÖ ( in der Nähe von Melk – nördlich der Wachau), wie folgt :

1. Sascha Plöderl /OÖ 111,76 Punkte
2. Patrick Breiteneder /NÖ 74,46
3. Martin Kalteis /NÖ 73,43
4. Wolfgang Schmollngruber /NÖ 70,81
5. Oskar Hebenstreit /NÖ 69,56
6. Hannes Danzinger /NÖ 59,95

Da – bei optimalen Verhältnissen – eine Punktebewertung für den totalen Sieger eines ARC-Laufes kaum die Zahl „30“ übersteigt, ist theoretisch und praktisch Sascha Plöderl bereits der Nachfolger von Franz Sonnleitner (2005) und Wolfgang Schmollngruber (2006) als ARC-Champion !

68 Teams (wesentlich mehr als in der Österr. Rallyemeisterschaft haben bereits gepunktet !
Sascha Plöderl
Redakteur: Claus-Peter Pozdnik
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