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Plöderl gegen Österreichs Top-Elite bei der „Lavanttal“   (2008-03-25)
Plöderl startet bei der „Lico – Lavanttal – Rallye 2008“ (4. – 5. April) nicht nur gegen alle Mitropa-Rallye-Cup-Cracks aus Deutschland, Italien, Slowenien und Österreich, sondern auch gegen die gesamten heimische Sphalanx der „Evolution-Ritter“. Also auch gegen die rot-weiß-rote „Chefpartie“. Denn die Rallye rund um die Stadt Wolfsberg in Kärnten ist wieder einmal maximal besetzt.

Die Eckdaten dieser Rallye sind – abgesehen von den alljährlich sehr unterschiedlichen Witterungsbedingungen, die immer vorherrschen – für den Großteil der Teams „schon recht happig“. Weil die Gesamtstreckenlänge von über 380 Kilometer zwar wohl nicht recht überdimensional ist, aber die 12 Sonderprüfungen und ihre fast 176 Kilometer haben es gehörig in sich, wie die Vergangenheit dieser Rallye mit ihren hohen Ausfallquoten bewies. Denn auch Stars sind da schon mal mit ihrem Auto auf dem Dach gelegen. Und das nicht selten. „Ausrutscher“ in die Botanik sind zwar für die tausenden von Zuschauer das Salz der Driftersuppe, nicht jedoch für jene Teams, die fortan Zuschauer spielen. Wie ja auch zuletzt bei der Bayrischen ADAC-Oberland-Rallye ein bis dahin schneller Sascha Plöderl.

Plöderls direkte Gegner werden – vor allem im Hinblick auf den „Mitropa Cup“ – natürlich Hermann Gassner (EVO IX), Thomas Kaucic (EVO IX), Darko Peljhan (EVO IX), Mitja Clemencic (EVO IX), Gassner Hermann jun. (EVO VIII), Alberto Turolo (EVO IX), Thomas Wallenwein (Subaru Impreza), Miha Rhetar (EVO IX), oder Jiri Tosovsky (EVO IX) heissen, aber auch die heimische “Chefpartie” mit 6-fach Staatsmeister Raimund Baumschlager an der Spitze, Ex-Staatsmeister Willi Stengg, Franz Wittmann jun., Vollgas-Kapazundis wie Kris Rosenberger, Andreas Waldherr, Beppo Harrach, Mario Saibel, Michi Kogler oder Walter Kovar werden kräftig angasen. Und damit direkte Gegner von Plöderl. Leute, an die der Rallye-Challenge-Sieger von 2007 bei dieser Rallye und für den Fortgang seiner Rallye-Laufbahn sicherlich gemessen werden wird.

Plöderl ist sich dessen bewusst : „Große Gegner, große Ehre, wenn Du dem Druck standhältst“, meinte ein selbstsicherer Rallye-ÖM-Neuling, der dennoch am Boden bleiben will.
Plöderl : „Mit dem Großteil dieser Herrschaften werde ich mich derzeit sicherlich noch nicht um Sekunden streiten können, die haben einfach einen Erfahrungsvorsprung, den ich mir erst in drei, vier Jahren erarbeitet habe werden können. Aber mein Ziel in Kärnten wäre, ab und zu bei den SP’s unter die Top 10 zu kommen. Vorausgesetzt, es passiert nicht neuerlich so ein Patzer wie im verschneiten Wald in Bayern, wo ich querdriftend mit dem Heck bei einem schon teilweise in Graben liegenden Konkurrenten aufschlug. Mein Wunsch: Ich möchte bei dieser ausgezeichneten Besetzung eine Platzierung um Rang 13,14 erreichen und im Feld der Mitropa Cup-Starter auf Platz fünf oder sechs einfahren !“

Große Ziele, wenn man weiß, dass im Lavanttal rund 140 Teams am Start stehen werden.

Claus-Peter Pozdnik
 
Redakteur: Sascha Plöderl
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