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| Zuversicht bei Plöderl : „Lavanttal“ wird Reifen-Roulette ! (2008-03-31) |
| Sascha Plöderl möchte mit einer „entsprechenden Leistung“ in Kärnten am kommenden Wochenende bei der „Lico – Lavanttal – Rallye“ jenen unglücklichen Sekundenteil in Vergessenheit bringen, der ihm bei der „ADAC Bayern-Rallye Oberland“ seine ersten Punkte im Mitropa-Rallye-Cup 2008 nicht erbracht haben. “Der Schaden war ja nicht gerade gering, aber mit Hilfe meines Hauptsponsors IPZ ist das ursprüngliche Jahresbudget just um jenen Preis aufgestockt worden, die der Abflug in die Botanik gekostet hat“, resümiert der Oberösterreich. Nun geht Sascha nach einem ersten Besuch im Lavanttal eher gelassen ans Werk : „Schlägt das Wetter – wie vorausgesagt – wirklich um, wird’s viel Schnee auf der Hälfte der Sonderprüfungen geben. Dann wird die Rallye zum Reifen-Roulette ! Denn schon letztes Wochenende musste der 34jährige Puppinger zur Kenntnis nehmen : „Selbst bei Schönwetter ist in der Eeben Frühling, oben auf den Berger liegt noch reichlich Schnee. Wenn Neuschnee dazu kommt, gibt es reichlich Stellen, wo Unachtsamkeit oder zu großer Mut ins Auge gehen könnten !“ Das Team hat zwar eine Menge Reifen für die Saison eingekauft, aber Plöderl ist als Rallyefahrer noch nicht so erfahren, um zumeist die jeweils für zwei SP’2 richtige Reifen-Kombination auszuwählen : „Da kann’s schon mal passieren, dass man für die erste SP ein Optimum an Pneus drauf hat, die sich dann allerdings auf der darauf folgenden SP als reines Schmiermittel erweisen. Und dazwischen gibt’s ja keine Möglichkeit, die Pneus zu wechseln !“ Plöderls Zuversicht nach einem ersten „Sightseeing“ auf einigen der SP’s ist dennoch nicht klein : „Was die heimische Chefpartie an SP-Zeiten vorlegt, ist für mich kein Druckmittel. Ich konzentriere mich ausschließlich auf drei vier Gegner und deren SP-Zeiten. Und die sind alle auf den Mitropa Cup fixiert. Der Italiener Turolo, der Tscheche Tosovsky und der Deutsche Wallenwein sind meine direkten Kontrahenten!“ “Die Zeiten von Baumschlager, Gassner, Stengg, Wittmann, Harrach, Rosenberger und Waldherr sind nur mathematisch interessant“, verriet Plöderl bei der Linzer Pressekonferenz, weil er der Ansicht ist, dass er gegen Ende des Jahres ja erneut gegen die rot-weiß-rote Chefpartie antreten wird und sich dann die jeweiligen Zeitunterschiede vom Saisonstart und jene vom Saisonfinale vergleichend ansehen wird. |
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| Redakteur: Claus-Peter Pozdnik |
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