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Plöderl bei der „Lavanttal“ in den Punkterängen !   (2008-04-08)
PLÖDERL – PREMIERE :
PUNKTE im MITROPA – CUP + PUNKTE in der Staatsmeisterschaft

Sechster im Mitropacup-Ranking
Achter in der heimischen Meisterschaft
Tiefe Trauer um Freund Herbert vom „RCP“

Zu tiefst unglücklich, schockiert und traurig war Plöderl nach erhaltener Info, dass die Rallye abgesagt werden musste. Vor allem dann, als er den Sachverhalt erfuhr. Einen, der den Oberösterreicher besonders betraf, obwohl er sportlich am zweiten Rallye-Tag schnelle Zeiten in den Asphalt „polierte“.

Plöderl, schweigsam und geknickt, Nachbar des „Perger Rallye Teams“ im Fahrerlager, stark befreundet als Mitglied dieses Clubs mit Herbert und Patrick Breiteneder : „Es ist mehr als ein Schock. Vor nicht ganz einer Stunde haben wir uns noch über diese Rallye unterhalten und jetzt die Gewissheit da, ich werde nicht mehr mit ihm plaudern können. Meine ganze Anteilnahme geht an Patrick und die Familie, auch an die Freunde im Klub, denen Herbert ebenso fehlen wird, wie mir !

Plöderl konnte daher die Entscheidung der Rallye-Leitung vorbehaltlos nur unterstützen : “ Nicht nur aus Pietätsgründen, sondern auch für all’ jene, die mit Herbert einen Teil des Motorsportlebens verbracht haben. Sich nach dieser Tragödie auf den nicht ungefährlichen Sport voll zu konzentrieren, ist nahezu unmöglich !“

Dabei war Plöderl auf den ersten beiden SP des 2. Tages bereits auf dem „Vormarsch“ ! Zunächst noch am Abend des 1. Tages „voll ang’fressn“ über seine eigene Performance, war der 34jährige Sascha Plöderl Samstag Mittag im Wolfsberger Rallye-Fahrerlager zunächst zuversichtlich, „Boden gut zu machen“!
Plöderl ehrlich : „Der EVO IX fährt noch mit mir und nicht ich mit dem EVO. Ich bin sicher, hier auf den ersten 4 Sonderprüfungen des Freitag mit dem alten EVO III vom Vorjahr schneller gewesen sein zu können !“
Was den Rallye-Challenge-Sieger von 2007 ärgert, ist die Tatsache, dass auf den restlichen Sonderprüfungen des 2. Fahrtages, also des Samstag, dem Oberösterreicher „wesentliche konstantere schnellere Zeiten gelungen wären“, was Plöderl ja auf den beiden SPs vom Samstag klar verdeutlicht hat. Dies auch deswegen, weil er mit mehr Selbstvertrauen durch verbesserte Kenntnis der Fahreigenschaften des „Neuners“ mehr Zutrauen ins grüne IPZ-Auto gefunden hatte, obwohl es am Vortag natürlich schon ein happiges „Hoppala“ gegeben hatte, das einen Teil der hinteren Stoßstange gekostet hat.

Als dann der gebürtige Schlüsselberger von seinem Pressechef jedoch erfuhr, dass er bei seinem Rallye-Staatsmeisterscchafts-Premiere gleich eine weitere Premiere feiern durfte, hielt Plöderl das zunächst für einen verspäteten Aprilscherz : „Sascha, Du hast Deine allerersten ÖM-Punkte eingesackt. Und das auf Anhieb mit deren 8 gleich ganz ordentlich !“

Plöderl konnte das gar nicht glauben, da sein Ziel heuer überhaupt nicht die ÖM sein sollte, sondern vorrangig der „Mitropa-Cup“. Nun hat Sascha Plöderl auf Anhieb gleich acht Punkte am Konto und liegt nach zwei Wertungsdurchgängen sensationell auf Rang 10 !

Aber auch in der Mitropa-Cup-Wertung konnte Sascha etliche Punkte einstreichen, weil er auch in dieser Kategorie auf Rang 6 einlief !

Plöderl : „Generell, wenn ich meine eigene Leistung betrachte, war’s eine Rallye zum Vergessen, weil mein Lernfaktor noch zu groß ist. Aber mein Vorbild Baumschlager hat ja angesichts seines 1-Sekunden-Vorsprung-Sieges gemeint : Glück hat eben nur der Tüchtige ! Und so nehme ich das eben wohlwollend zur Kenntnis und freue mich darüber !“

Stand in der Österr. Rallye-Staatsmmeisterschaft Division 1 nach 2 von 7 Läufen:

1. Baumschlager 40 Punkte
2. Wittmann jun. 34
3. Rosenberger 26
4. Saibel 24
5. Kogler 19
6. Danzinger 15
7. Haneder 12
8. Keferböck 11
9. Fornasiero /I 9
10. Benes 8
10. Plöderl 8
Hoppala vom Freitag
Redakteur: Claus-Peter Pozdnik
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