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PLÖDERL DURCH HALBWELLE – KO   (2008-05-25)
PLÖDERL DURCH HALBWELLE – KO & IN
FOLGE MIT MINUS VON 4 ½-MINUTEN DENNOCH IN DEN PUNKTERÄNGEN !!!

Anstatt 11. nun 21. aber mit Glück im UNGLÜCK wieder Champions-Punkte !

Sascha Plöderl, nach seinem überraschenden Titel in der AUSTRIAN RALLYE CHALLENGE 2007 in seinem ersten Rallye-Jahr auch inzwischen ein fixer Bestandteil in der Österr, Rallye-Staatsmeisterschaft, stand nach Halbzeit der „Castrol-Rallye“ am Freitag Abend knapp hinter den Top-10-Rängen.
Plöderl : „Ich werde immer am 2. Tag besser und schneller, ein Top-10-Rang ist wieder möglich !“

Am Samstag hatte Plöderl einmal das Pech des Tüchtigen : Denn vor der 1. SP des 2. Fahrtages brach die hintere Halbachse. Das 4WD-EVO-Geschoss ist damit fast unfahrbar. Fazit : Da für die drei aufeinander folgenden Sonderprüfungen kein Service vorgesehen war, „schlich“ sich Plöderl über die 3 SP’s und verlor – so die Hochrechnung der Top-Driver - „rund 4 ½ Minuten Zeit“.

Fazit : Anstatt dem angepeilten Rang 10 nur 21. im Feld. Glück : Dennoch Punkte !!

Am Freitag Abend war man im Rallye-Team von Sascha Plöderl in bester Stimmung: Mit einer Platzierung, die am Schlusstag der Rallye voraussichtlich erneut einen Gesamtrang im Bereich zwischen Platz 10 und 12 erbracht hätte, wäre das Ziel für diese schwierige Veranstaltung im Beisein sämtlicher heimischer Primgeiger erneut erfüllt worden.

Am Samstag jedoch, rund 40 km von der fixen Servicezone entfernt, wurden 4 Sonderprüfungen gefahren, wo kein Service vor Ort installiert war, sondern nur die Möglichkeit, reifen zu wechseln.
Und schon kurz nach dem Start zur ersten dieser 4 Sonderprüfungen krachte es im Auto von Plöderl und der EVO IX wurde fast unfahrbar.

Plöderl später : „Nach der 4. SP, dann im Service in Zeltweg, stellte sich heraus, dass unsere hintere Halbwelle gebrochen war. Definitiv heißt das: Das Auto hat keinen Vortrieb ! Das Mitteldifferential verteilt die Motorkraft nach vorne und hinten. Nun lässt sich das Auto nicht mehr normal bewegen: Bei jedem Gasstoß heult der Motor auf, aber es geht nichts weiter. Die Sperre ist also komplett gesperrt, so dass man nur mehr ohne richtig Gas gaben zu können über die SP rollt. Daher auch unsere eingeschaltete Warnblinkanlage, um die Mitbewerber, die uns überholen wollen, zu informieren !“

Hochgerechnet verloren Plöderl / Glaser auf diesen 4 SP’2 rund 4 ½ Minuten, fuhren SP-Zeiten um Rang 61 (anstatt 11, 12 oder 13) und verloren damit die Rallye. Der Schaden konnte dann vor dem „Schluss-Sprint“ (2 x Rundstrecke und 2 x Möderbrugg) behoben werden, wo Plöderl / Glaser zwar wieder etwas Boden gut machen, jedoch keine wesentliche Verbesserung erzielen konnten.

Dennoch gelang es den beiden Oberösterreichern – Glaser ist aus dem Waldviertel – sowohl in der heimischen Staatsmeisterschaft, wie auch im Mitropa-Cup zu Punkten :

Plöderl / Glaser vom IPZ-Team sind nun in der ÖM Siebente mit insgesamt 21 Punkten:

1. Baumschlager OÖ 77
2. Rosenberger NÖ 51
3. Saibel NÖ 50
4. Wittmann NÖ 48
5. Danzinger NÖ 35
6. Kogler NÖ 32
7. Plöderl OÖ 21
8. Waldherr NÖ 20

Am Start der Castrol Rallye
Redakteur: Claus-Peter Pozdnik
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