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| Plöderls „Rückfall“ wurde ein Triumphzug (2008-08-31) |
| Sascha Plöderl, im Spätherbst anno 2006 erstmals hinter dem Volant eines Rallye-Autos und in seinem ersten vollen Jahr der „Wilden Drifter“ auf Anhieb Gewinner der „Austrian Rallye Challenge“ beweist in der Querdrifter-Szene bereits das, was er Jahre zuvor auf den asphaltierten Rundstrecken zeigen konnte : Das außergewöhnliche Talent, „sauschnell Auto zu fahren“. Und auch heuer, in der rot-weiß-roten PS-Oberliga kann der gebürtige Grieskirchner Freund und Feind gefallen. Auch wenn’s finanziell kräftig „zwickt“. Mit ein Grund für Sascha, dem Rufe eines seiner wichtigen Sponsoren Folge zu leisten: Das heißt für den Oberösterreicher und seinen IPZ-Mitsubishi EVO IX anstatt das noch restliche Sponsorgeld in den nächsten Championslauf („bp ultimate Rallye“) zu stecken, bei jenem Bewerb in Bayern zu starten, was Sascha weder Punkte bringt, noch zu einem Bewerb zählt, wo die großen Spnsoren in der Auslage sitzen. Und Sascha Plöderl startete daher bei der „Niederbayern-Rallye“ nördlich von Passau, einem Lauf zur 2. Deutschen Liga, aber auch ein Wertungsdurchgang zur „Austrian Rallye Challenge“. Plöderl : „Hauptsponsor dieses Event ist das Haus „Drexler“ aus Passau, einer meiner Sponsoren !“ Plöderl, der sich in der Nähe von Eging am See vornahm, zwar nicht „das Gesicht zu verlieren“, aber auch nicht vor hatte, vor seinen „Leidengenossen vom Vorjahr“ zu brillieren, tat Letzteres. Aber ohne es projektiert zu haben, Denn – mit Ausnahme einiger Deutscher Superstars, die die „Niederbayern“ auch nur so nebenbei zum „Aufwärmen“ fuhren, gab Sascha nach den ersten drei Sonderprüfungen so richtig Stoff. „Ich hatte mich an die gewählten Reifen gewöhnt und – wie einst bei der Tourenwagen-WM – habe ich sofort geschnallt, was der Gummi bei besonderer Aktivität noch zulässt. Da passierte es schon mal, dass ich mich in die Phalanx der deutschen Posrsche GT3 und WRC-Cracks mit einloggte !“ Fazit : Plöderl wurde beim bayrisch-österreichischen Schlagabtausch auf Schotter und Asphalt bester Österreicher und bewies, auch mit den deutschen Übercracks teilweise mithalten zu können. Den Rest seiner Driftkollagen aus dem Alpenland zeigte er nur den Auspuff, die Rückstände zeigten, dass in der derzeitigen Situation Sascha den Blick eigentlich nur mehr nach vorne richten sollte. Dorthin, wo derzeit Baumschlager, Wittmann, Grössing und Konsorten herum hecheln. Aber das IPZ-Juwel bleibt bescheiden : „Der Drift in die höchste heimische Liga ist zu jenen Geldmengen, die mir derzeit zur Verfügung stehen, so gewaltig, dass eigentlich ein Wunder geschehen müsste, um mit den heimischen Göttern mit zu driften, denn alleine die Pneus, die man benötigt, um die alpenländischen Überirdischen zu ärgern, kosten einen weiteren Hauptsponsor. Und der steht ja bekanntlich nicht an meiner Tür um zu läuten !“ Nun hat Plöderl entschieden, den Rest seiner für die laufende Saison noch zur Verfügung stehenden Gage zunächst bei der „Admont“ auf „Jackpot“ zu setzen: „Eine Rallye mit hoher Ausfallquote, für mich ideal, um zu lernen. Denn nach vorne hin habe ich kaum noch Chancen von meinem derzeitigen Rang anzugreifen und der Polster nach hinten ist eher beruhigend, wenn ich in Admont ins Ziel komme.“ Das wäre Voraussetzung, um ein „Zusatzbrot“ für das heimische Rallye-Finale, die „Waldviertel“ noch am Konto vorzufinden : „Bei dieser Rallye ging es dann mit optimaler Rundum-Vorbereitung clever zu taktieren und eventuell ein Top-Ten-Ergebnis heim zu bringen.“ |
| Redakteur: Claus-Peter Pozdnik |
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