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| Endgültig & Unwiderruflich: Plöderl beendet PS-Karriere (2009-01-08) |
| Sascha Plöderl feierte dieser Tage mit seinen engsten Vertrauten, Freunden, Sponsoren und einigen Team-Kumpels ein Fest, bei dem die meisten der geladenen Gäste mit einem „weinenden“ und einem „lachenden“ Auge feuchtfröhlich Reminiszenzen einer 10jährigen PS-Laufbahn mitverfolgen konnten. Plöderl im Kurztext : „Freunde, nach 10 Jahren Motorsport, nach vielen Erfolgen, einigen Hoppalas und äußerst wenig Frustsituationen steht fest, ihr werdet mich in nächster Zeit weder auf der Rundstrecke noch bei einer Rallye erleben können ! Sascha, der mit der großzügigen Unterstützung während eines vollen Sport-Dezenniums durch die „IPZ“-Gruppe rechnen durfte, wird auch weiterhin an der Seite seines Freundes Dir. Alfred Zechmeister agieren. Jedoch nicht im Querdrift und Fünfte voll, sondern hauptberuflich. „Fredl“ Zechmeister, der ja noch überregional andere Sportklubs (Fußball, Faustball etc.) unterstützt schweren Herzens : „Mir bricht das Herz, wenn Sascha nicht mehr in Startreihe 1 steht, obwohl sowohl ich, wie auch ein bayrischer Sponsor ihm für 2009 eine Saison mit einem KTM X-Bow in der Procar-Serie finanziert hätten. Aber die Möglichkeit, sich für die nächsten Jahrzehnte eine hoch-seriöse Berufslaufbahn außerhalb des PS-Geschehens aufzubauen, ist zweifellos erfolgsträchtiger für seine Zukunft !“ Plöderl, im Kreise seiner früheren und letztjährigen Motorsport-Einsatzleiter, will nicht 100%ig ausschließen, „nie mehr“ hinter einem Volant eines Rennwagens zu sitzen : “Alfred & Co schüren ja weiterhin das Feuer und hoffen auf ein Comeback anno 2010. Bis dahin wäre ja auch der derzeit wieder im Aufbau befindliche Österreichring fertig gestellt, was bedeuten würde, drei bis viermal pro Jahr kurzfristig wieder aktiv werden zu können !“ Ein Video, das Plöderl ab seiner Tourenwagen-Rundstrecken- Laufbahn (zuvor war Sascha bereits temporär mit einem Formel-Renault bei Bergrennen aktiv) in vielen Ausschnitten zeigt und bei den bewiesen ist, dass der gebürtige Oberösterreicher bei allen seinen Rennen zumindest bei jedem 3. Einsatz einen Stockerlplatz erkämpfte, sinniert, dass dennoch sein kurzfristiges Gastspiel in der Tourenwagen-WM mit einem technisch total der Konkurrenz unterlegenen Ford Focus neben dem Gewinn der heimischen Rallye-Challenge vor zwei Jahren der Höhepunkt seiner PS-Laufbahn war : „Meine Doppelrolle bei Start und Ziel in imola haben via TV-Bildschirm rund 72 Millionen Zuschauer mitverfolgt und für die Marke IPZ gab dann in Italien sogar Verkaufsrekorde !“ Lobende Worte auch von seinem letzten technischen Einsatzleiter beim „Grabner-Rallye-Team“: „Selten, dass da ein Bursche auftaucht, der sich so schnell und so toll auf neue Situationen einstellen kann, wie Sascha“, resümierte Bernhard Schaden : „Und dabei immer schnell war und – besondern erfreulich – nie einen Schaden fabrizierte !“ A propos „Schaden“ : Den haben jetzt seine Fans und Freunde, wenn er wirklich seinen Rücktritt ernst nimmt !“ |
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| Redakteur: Claus-Peter Pozdnik |
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